Kochen

Die besten Sojasaucen der Welt

Sojasauce mit ThunfischZehntausend Schildkrötenpanzer – so heißt das Maß in der Welt der Sojasauce. Der japanische Lebensmittel-Tycoon ‚Kikkoman‘ hat sich diesen Namen gegeben. ‚Kikko‘ bedeutet Schildkrötenpanzer. ‚Man‘ heißt zehntausend. Die Schildkröte, so glauben die Japaner, wird mehrere tausend Jahre alt und ist so ein Sinnbild für Glück und Erfolg. Nomen ist in diesem Fall tatsächlich Omen! Der Hoflieferant des Kaiserhauses beherrscht den Weltmarkt souverän. Jedes Jahr werden in Japan, den USA, Singapur, Taiwan, China und den Niederlanden über 400 Millionen Liter Sojasauce gebraut.

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Meerrettich - Scharfe Wunderwaffe gegen Erkältung

MeerrettichMeerrettich, der einen besonders hohen Anteil an ätherischen Ölen vorweist, wird seit Jahrhunderten als „natürliches Antibiotikum“ geschätzt. Auch wenn die Nase schon läuft, hilft die magische Wurzel Wunder: Die enthaltenen Senföle setzen Isothiocyanate frei, die antibakteriell und schleimlösend wirken. Auch bei Harnwegs-Infekten oder Nebenhöhlenentzündungen hilft der Verzehr von Meerrettich.

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Bocus d'Or 2013 geht an Frankreich

Der Franzose Thibaut Ruggeri hat den 14. Bocuse d'Or in Lyon gewonnen. Der 30jährige ist Küchenchef bei „Lenotre“ in Paris. Der Bocuse d’Or, erschaffen 1987 von Paul Bocuse, ist die Formel 1 in der kulinarischen Welt. 24 Finalisten treten gegeneinander an. Der Sieger ist Weltmeister der Genüsse.

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So färbt man Ostereier mit Naturmaterialien

frohe osternTolle Farben auf dem Ei entstehen nicht nur mit gekauften Farbstoffen. Nutzen Sie die Farbpalette der Natur und stellen Sie Ihre eigene Farbe aus Gemüse, Kräutern, Rinden, Hölzern, Blüten und Blättern her. Durch das Färben mit Naturmaterialien entstehen effektvolle Schattierungen, so dass kein Ei dem anderen gleicht.

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Kaffee und Gesundheit: Fünf Vorurteile weniger

kaffeeKaffee ist eines der populärsten Getränke der Welt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien befassen sich seit Jahren mit den gesundheitlichen Wirkungen von Kaffee. Dabei haben Forscher erstaunliche Ergebnisse erzielt und alte Vorurteile revidiert.

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Die populärsten Irrtümer über "gesundes" Essen

apfel mit maßbandJeder weiß, dass Margarine weniger Kalorien enthält als Butter – oder doch nicht? Es kursiert viel vermeintliches Wissen über "gesunde" Ernährung, doch einiges davon ist falsch oder sehr vereinfacht dargestellt. Hier acht populäre Ernährungsirrtümer:

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Top 10: Das Lieblings-Frühstück der Amerikaner

french toastFrühstück ist seit Jahren ein gastronomischer Wachstumsmarkt. Das gilt insbesondere  für den Fast Food-Sektor. In diesem Bereich ist Pizza in den USA der Aufsteiger schlechthin. Hier die Top 10 der gefragtesten Frühstücksartikel in den USA:

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Die besten Buttersorten der Welt

Die beste Butter der WeltAlles in Butter mit der Butter? Nein! Auch hier haben die Lebensmitteltechniker gnadenlos zugeschlagen. Waren vor Jahrzehnten die Landwirte mit ihren Kühen noch per Du, so kommunizieren sie heute mit ihnen nur noch im agrarwissenschaftlichen Jargon: Laktationsstadium, Atmungsfrequenz, Pansen-PH. Das sind die Vokabeln, die die Euter fast platzen lassen. Produzierte eine Milchkuh 1960 noch 2.800 Liter pro Jahr, so kommt sie heute auf fast 10.000 Liter.

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Osterbrote aus Hefeteig: Zöpfe, Nester, Tiermotive

osterzopfKränze, Nester, Zöpfe, Brezeln, Hasen, Lämmer oder Küken - Motivgebäcke sind zu Ostern für viele Genießer ein Muss. Sie sind unkompliziert zu backen und erfreuen sich beim Oster-Frühstück großer Beliebtheit. Aus süßen Hefeteig lassen sich die figürlichen Darstellungen der Fruchtbarkeits- und Glücks-Symbole am besten formen.

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So friert man richtig ein

GefriergutRichtig einfrieren? Das sollte doch nicht so schwer sein. Rein in den Gefrierbeutel und ab in die Truhe. Mitnichten! Auch Einfrieren kann eine Wissenschaft sein. Zumindest sollte man ein paar praktische Tipps beherzigen. Wir haben die wichtigsten zusammengestellt.

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Feinkostgeschäfte: Die heiligen Hallen des Genusses

fouchonIl n’y a de bon que le meilleur! - So lautet das Motto der berühmten Delikatessen-Abteilung im Pariser Kaufhaus ‚Le Bon Marché‘. Dieser Leitsatz gilt für alle Feinkost-Tempel, die hier aufgeführt sind. Ob kleines Spezialitätengeschäft oder große Food Hall, ob köstliches Hochamt oder appetitliches Spektakel: Sie alle treiben die Phantasie der Gourmets und Gourmands auf lukullische Höhen. Hier sind die besten und schönsten Feinkost-Tempel der Welt - von Barcelona bis Wien.

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Algen und Quallen statt Seezunge und Lachs

qualleDer drohende Kollaps der Fischerei wird für die Menschheit zu einem massiven Ernährungsproblem. Denn die Nachfrage nach Fisch steigt bei gleichzeitigem Rückgang der Bestände. Für Millionen von Menschen ist Fisch aber der wertvollste Proteinlieferant. Nun haben Forscher entdeckt, dass Quallen, Algen und Tintenfische einen Ersatz für die bisher bekannten Edelfische aus dem Meer bilden könnten, denn beide haben sehr günstige Kalorienwerte und lebenswichtige Spurenelemente.

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Bizarre Delikatessen aus eisiger Finsternis

red roughyDie Welt der Tiefseefische ist extrem und bizarr. Es ist eiskalt. Die Wassertemperatur liegt im Durchschnitt bei zwei Grad. Es ist stockdunkel. Ab 1.000 Meter Tiefe herrscht ewige Nacht. Es besteht ein infernalischer Druck. Bis zu einer Tonne lastet auf einem Quadratzentimeter. Es gibt chronischen Nahrungsmangel. Die Tiere ernähren sich ausschließlich von dem, was von oben herabsinkt.

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Die berühmtesten Sandwiches der Welt

sandwichWollen sie wissen wie man das beste Bacon-Sandwich der Welt zubereitet? Hier ist das Rezept: N = C + [fb (cm) x fb (tc)] + fb (Ts) + fc x ta. Wissenschaftler von der Universität Leeds haben eintausend Stunden in diese mathematische Formel investiert. Sie probierten 400 verschiedene Variationen des traditionellen Bacon-Sandwiches, von vielen Briten kurz bacon butty genannt. Sie experimentierten mit unterschiedlichen Specksorten, Zubereitungszeiten, Temperaturen und Kochtechniken.

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Erdbeere - Powerfrucht für Models

erdbeerenKlein, rot, lecker – die Erdbeere ist der Deutschen liebste Frucht. Nicht weiter verwunderlich, schließlich schmeckt die „Königin der Beeren“ nicht nur besonders gut, sie steckt auch voller wertvoller Inhaltsstoffe – und das bei minimalen Kalorien.

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Kartoffeln: Der rote Kardinal lässt Gourmets träumen

kartoffelnIn Deutschland sind laut Bundessortenliste etwa 200 Kartoffelsorten für den Anbau zugelassen. Das klingt erst mal nach viel. Vergegenwärtigt man sich jedoch, dass es vor rund 150 Jahren drei Mal so viele Sorten gab, kommt man ins Grübeln. Wo sind all die vielen Kartoffelsorten geblieben?

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Reis: Das vielfältigste Nahrungsmittel der Welt

ReisOhne Reis wäre die Menschheit vermutlich schon längst verhungert: Pro Kopf werden jedes Jahr etwa 100 Kilogramm Reis produziert. Während in Deutschland nur etwa 3,3 Kilogramm pro Kopf und Jahr verzehrt werden, sind es in Indonesien 140 Kilogramm. In vielen Teilen der Welt ist Reis das einzige oder zumindest das wichtigste Grundnahrungsmittel.

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Muscheln - Genießen auch ohne "r"

MuschelnDie alte Regel, nach der Muscheln nur in Monaten ohne "r" gegessen werden sollten, hat nur noch historischen Wert. Denn durch Kühlung konnte die Hygiene verbessert und durch ständige Kontrollen die Rückstände an Muschelgiften deutlich reduziert werden.

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Die besten Pasta-Hersteller der Welt

PastaNeapel hat die Nudel berühmt gemacht. Sie hat sie zum Inbegriff italienischer Lebensart erhoben, zum ewigen ‚ersten Gang‘, zum primo piatto.  Wie tief verwurzelt die Liebe der Neapolitaner zu ihrer Pasta ist, zeigt eine Zeile des Journalisten Giuseppe Marotta. In seinem Buch ‚l'Oro di Napoli‘ schreibt er: „Wer das Paradies durch eine Tür betritt, ist nicht in Neapel geboren. Wir halten unseren Eintritt in den Palast der Paläste, indem wir einen dünnen Vorhang aus Spaghetti behutsam beiseiteschieben".

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Schokolade wird "unfair" produziert

Dunkle SchokoladeÖko-Test zieht eine ernüchternde Bilanz: Die meisten Schokoladen sind „unfair“ produziert. Zu viele Anbieter unternehmen wenig gegen Kinderarbeit während der Produktion von Kakao, dem Hauptbestandteil dunkler Schokolade. Bei den Inhaltsstoffen wiederum ist das große Problem der Schokoladen Cadmium, das als krebserregend gilt.

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Matjes - ääächt lekker!

matjesDer erste Tag, an dem der Nieuwe Haring gefangen wird, wie er in seiner Heimat, den Niederlanden, genannt wird, gilt dort als Beginn der „Fünften Jahreszeit". Das erste Eichenfass, gefüllt mit Matjes, wird traditionell der Königin feierlich überreicht. „Einem Hering kann nichts Besseres passieren, als ein Matjes zu werden", meinen die Holländer in ihrem gemütvollen Humor.

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400 kulinarische Reisen, die Sie nie vergessen werden

400 kulinarische reisenVierhundert kulinarische Reisen, die Sie nie vergessen werden ist ein großartiges Buch. Das Werk von National Geographic stellt die köstlichsten Reiseziele der Welt vor. Sehr kurzweilig. Sehr übersichtlich. Sehr interessant. Eine ideale Lektüre für Reisende, die sich besonders für die kulinarischen Genüsse ihres Urlaubslandes interessieren.

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Die besten Steaks der Welt

steakEntscheidend für die Qualität ei­nes Steaks ist neben der Rinder­rasse vor allem die Art der Tier­haltung. In Deutschland oder Frankreich zum Bei­spiel dominiert die Intensivmast. Die Rinder wer­den in Ställen gehalten und mit Tiermehl, Vitaminen und Mineral­stoffen gefüttert. Ziel der Land­wirte ist es möglichst schnell das ma­ximale Schlacht­gewicht von bis zu 600 Kilogramm zu erreichen. Mit dem Fleisch dieser Rinder wird hauptsächlich der Massenmarkt bedient.

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Stimmt das? 10 wichtige Fragen rund ums Essen

Fragezeichen aus LebensmittelnSpinat darf man keinesfalls aufwärmen, lautet ein ehernes Küchengesetz. Aber ist aufgewärmter Spinat tatsächlich so gesundheitsschädlich? Ist ein Glas Rotwein am Tag wirklich gesund? Machen Gewürze Essen haltbarer? Und schließt Käse tatsächlich den Magen? GOURMET GLOBE fragte die Experten von „Öko-Test“, ob solche Küchenweisheiten wissenschaftlich belegbar sind.

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Wassermelone - Saftige Erektionshilfe

wassermeloneDie Wassermelone stammt ursprünglich aus Afrika. Ihre wilden Vorfahren sind dort auch heute noch weit verbreitet, denn die Pflanzen sind resistent gegen Trockenheit und gedeihen am besten auf sandigem Boden. Seit Jahrhunderten ist die Wassermelone in Afrika eine wichtige Flüssigkeitsquelle für die Menschen. Ihr Fruchtfleisch besteht zu 96 Prozent aus Wasser.

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Spargel in Zahlen

1,6 Kilo Spargel verzehrt jeder Deutsche pro Jahr. 2012 wurden in Deutschland 127.000 Tonnen Spargel konsumiert - vier Prozent mehr als im Vorjahr. Der Großteil kommt dabei aus heimischer Erzeugung. Spargel ist in Deutschland die Gemüseart mit der größten Anbaufläche. Weltweit steht die Bundesrepublik nach China und Peru an dritter Stelle der Spargelerzeuger. Gestochen wird Spargel normalerweise zwischen Anfang April und dem 24. Juni, dem Johannistag. In diesem Jahr beginnt die Saison aufgrund der anhaltenden Kälte mit einigen Wochen Verspätung.

Fish Dependence Day

Deutschland ist stark abhängig von Fischimporten. Der Konsum übersteigt mit über 15 Kilogramm pro Kopf die legalen Fangmöglichkeiten deutscher Fischer bei weitem. Mitte April ist der so genannte Fish Dependence Day. Von diesem Datum an bis zum Ende des Jahres stammt jeder in Deutschland konsumierte Fisch rechnerisch aus dem Ausland. Darauf macht OCEAN2012 aufmerksam. Die Vereinigung fordert die Bundesregierung auf, eine zügige Erholung der Fischbestände in der EU zu gewährleisten.

Fränkischer Spargel EU-weit geschützt

Fränkischer Spargel ist ab sofort EU-weit geschützt. Brüssel hat den Spargel aus Franken in das europäische Herkunftsregister aufgenommen. Künftig darf nur noch Spargel aus den drei fränkischen Regierungsbezirken unter der Bezeichnung „Fränkischer Spargel“ vermarktet werden. In Franken liegen 41 Prozent der gesamten bayerischen Spargelanbauflächen. Nach dem Schrobenhausener und dem Abensberger Spargel ist der Fränkische die dritte bayerische Spargelerzeugerregion, die europaweit unter Schutz gestellt wurde. Zu den nunmehr 26 geschützten Spezialitäten aus Bayern zählen neben dem Spargel auch Schmankerl wie „Allgäuer Bergkäse“, „Bayerisches Bier“, „Spalter Hopfen“ und „Fränkischer Karpfen“.

Wir werden immer dicker

67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen haben Übergewicht. Wobei ein Viertel der Deutschen sogar adipös ist, also stark übergewichtig. Diese aktuellen Zahlen liefert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Der Bericht zeigt auch, dass die bereits Adipösen immer dicker werden. Übergewichtigkeit und die Begleitkrankheiten kosten das Gesundheitssystem in Deutschland pro Jahr etwa 17 Milliarden Euro.

Europäische Auster ist "Weichtier des Jahres"

Das Weichtier des Jahres 2013 ist rundlich bis eiförmig und kann bis zu 17 Zentimeter groß werden. Ihr Name: Ostrea edulis, auch "Europäische Auster" genannt. Ihre Bestände sind stark gefährdet. In der Roten Liste wird sie als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Die Europäische Auster ist an der Atlantikküste zwischen Norwegen und Marokko und im Mittel- und Schwarzmeergebiet beheimatet. In der deutschen Nordsee wurden die Austernbänke in früheren Jahren ständig überfischt, so dass die Muschel dort nur noch vereinzelt zu finden ist.

Deutsche fordern Lebensmittelampel

Drei Viertel der Deutschen fordern eine Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln. Die Ampel soll auf einen Blick über Fett-, Zucker- und Salzgehalt informieren. An den Farben rot, gelb und grün kann der Verbraucher sehen, ob das Lebensmittel einen überhöhten Anteil dieser Inhaltsstoffe hat. Verbraucherschützer und Ärzte fordern schon seit Jahren die Einführung in Deutschland. Die Bundesregierung traut sich nicht, knickt vor der Lebensmittelindustrie regelmäßig ein.

Zuckersüße Currywurst

Nicht nur Süßigkeiten sind süß. Zucker versteckt sich in vielen Lebensmitteln. Dabei müssen diese nicht einmal süß schmecken. So stecken in einer Portion Currywurst etwa acht Stück Würfelzucker, berichtet die „Gesellschaft für Ernährungstherapie“. Auch vermeintlich gesunde Nahrungsmittel enthalten viel Zucker. In einer Schüssel Früchtemüsli verbergen sich annähernd acht Stück. Und einige probiotische Drinks, die die Darmflora eigentlich fördern sollen, tragen mit durchschnittlich vier Stück Zucker eher zu einem ungünstigen Darmmilieu bei. Wer oft zu solchen Lebensmitteln greift, nimmt pro Woche ein komplettes Packet Zucker zu sich.

Tu felix Austria frunesce

Die Leuchttürme der österreichischen Gastronomie heißen Silvio Nickol vom Palais Coburg (Koch des Jahres), Paul Ivic vom Tian (Aufsteiger des Jahres), Balthasar Hauser vom Stanglwirt (Hotelier des Jahres), Steve Breitzke vom Le Loft (Sommelier des Jahres) und Clemens Güttler vom The Wharf auf den Caymans (Auslandsösterreicher des Jahres). So das Ergebnis des „Leaders of the Year-Award“ des Fachmagazins Rolling Pin.

Iris Berben wäre gerne Köchin geworden

TV-Star Iris Berben wäre auch als Köchin glücklich geworden. „Ich hätte ebenso leidenschaftlich für meine Arbeit gebrannt. Wahrscheinlich, weil mein Vater Koch war und ich ihn vor meinem inneren Auge noch immer mit weißer Mütze vor mir stehen sehe. Mit diesem Bild verbinde ich Wärme, Zärtlichkeit, Vertrautheit“, sagte sie der ZEIT.  „Für Freunde zu kochen produziert bei mir Glücksgefühle. Essen öffnet die Sinne und verführt zu guten Gesprächen. Daran zu sparen fiele mir nie ein. Ich bin Genießerin".

Das beliebteste Gemüse der Deutschen

Auf Rang 1 der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen steht mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 57 kg die Kartoffel. Das hat der Online-Marktplatz für Gastronomiebedarf Lusini ermittelt. Auf Platz 2 liegt die Tomate, von der jeder Deutsche 25 kg im Jahr isst. Platz 3 geht an die Karotte mit jährlich 8 kg. Rote Beete liegt, noch vor Zwiebel und Gurke, auf Rang vier. Es folgen Erbse, Paprika, Kopfsalat, Kohlrabi, Porree, Champignon und Spargel. Den letzten Platz belegt mit nur 1 kg pro Kopf und Jahr Spinat.

Gault Millau wählt bestes Kürbiskernöl

Der Gault Millau hat das Grüne Gold des Produzenten Cepin aus Studenzen zum besten steirischen Kürbiskernöl 2012 gewählt. Verkostet wurden insgesamt 400 eingereichte Öle. Auf Platz zwei folgt das Öl der Familie Riegerbauer aus Markt Hartmannsdorf. Den dritten Platz sicherte sich die Ölmühle Esterer aus Feldkirche b. Graz.

Slow Food feiert runden Geburtstag

Slow Food Deutschland wird 20. Seit 1992 setzt sich Slow Food für lokale Esskulturen ein. Mittlerweile zählt der Verein über 11.000 Mitglieder - Menschen, die sich dafür interessieren, wo ihr Essen herkommt und wie es schmeckt.

Kochbuch-Oscar geht an Peter Knogl

Das Kochbuch „Ma Cuisine Passionnée“ von Sternekoch Peter Knogl hat den Schweizer Kochbuch-Oscar erhalten. Der Chef des „Cheval Blanc“ im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel präsentiert in diesem Buch neben „seinen“ Klassikern wie Gänseleber mit Mango-Passionsfrucht-Gelée oder Hummer mit Bergamotte- und Granny-Smith-Sauce viele neue Kreationen. Der begehrte Literaturpreis für die besten Werke der Tafelkultur wird von der Schweizer Gesellschaft Historia Gastronomica Helvetica verliehen.

Potenzmittel können Herzinfarkt verursachen

"Rein pflanzlich" und "frei von Nebenwirkungen". So werden Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung der Potenz oder zur Reduzierung des Gewichts häufig angeboten. Über das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel wird europaweit vor solchen Präparaten gewarnt. Untersuchungen haben ergeben, dass manche dieser Produkte unerlaubte, nicht deklarierte Wirkstoffe enthielten, die im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt bzw. Schlaganfall führen können.

Kofler: Bester Caterer in Deutschland

Kofler & Kompanie ist erstmalig die neue Nummer 1 der deutschen Caterer. Das meldet der Blach Report in seiner neusten Ausgabe.  Befragt wurden die Kunden der Caterer, also die Eventmanager. Platz 2 belegt dem Ranking zufolge FR Catering aus Eibelstadt, gefolgt von Kirberg Catering aus Bergisch Gladbach. Käfer aus München, Spitzenreiter 2011, belegt nur noch den vierten Rang. Auf dem 5. Platz liegt schließlich Dallmayr, die sich um fünf Plätze verbessern konnten.

„Heuchler am Herd“

Spiegel Online empört sich über Alfons Schuhbeck. Der TV-Koch, der bekanntlich vor keinem Werbevertrag Halt macht, wirbt seit kurzem für den Fastfood-Riesen McDonald's. Den offenen Brief des Nachrichtenmagazins finden Sie hier.

Kulinarisches Netzwerk von Singapur bis Toronto

Unter dem Namen World Gourmet Connection bilden 2012 auf Essen & Trinken spezialisierte Kommunikationsagenturen ein weltweites Netzwerk. Mit dabei: Tinkle (Madrid), opha (Paris), Citrus PR (Singapur), Phipps PR (London), Allright Agency (Kopenhagen), Andros Communications (Toronto), daviso pr-agency (Bozen), Bullfrog & Baum (New York) und Gourmet Connection (Frankfurt) als Gründer der Vereinigung.

Deutsche essen eine Gänsekeule pro Jahr

Der deutsche Gänsemarkt ist stark auf Importe, vor allem aus Polen und Ungarn, angewiesen. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei nur 13,3 Prozent, das sind etwa 4.000 Tonnen. Der Verbrauch konzentriert sich fast ausschließlich auf die Zeit vom Martinstag bis zum Jahresende. Mit durchschnittlich 400 Gramm pro Einwohner und Jahr entspricht er dem Gewicht einer Gänsekeule.

Renaissance alter Gemüsesorten

Die Stiftung Kulinarisches Erbe Europas, Euro-Toques genannt, hat eine Liste traditioneller Gemüsesorten veröffentlicht, die wieder groß im Kommen sind. Als da wären: Butterkohl, Cima di rapa (Stängelkohl), dicke Bohnen, Grünkern, Karden, Löffelkraut, Löwenzahn, Mangold, Portulak (Blattgemüse), Rauke, Steckrüben, Teltower Rübchen, Topinambur und Stachys (Wurzelgemüse).

Deutsche naschen weniger

Jeder Deutsche konsumiert pro Jahr über 30 Kilo Süßwaren. 2010 waren das 0,6 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der Umsatz im Inland sank auf knapp 9 Mrd. Euro. Nur der Export rettete das Geschäft der Süßwarenhersteller.  Nahezu jede zweite Tonne geht inzwischen ins Ausland. Plus 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Deutsche essen am liebsten Rinderroulade

Die Deutschen essen gerne traditionell: Die Rinderroulade steht an der Spitze der Koch-Charts des "ARD-Buffets". Unter die Top 10 schafften es außerdem Spargel mit Sauce Hollandaise (2), Kohlroulade (3), Sauerbraten Rheinische Art (4), Wiener Schnitzel (5), Enten- brust mit Gemüse (6), Tafelspitz mit Meerrettichsauce (7), Pellkar- toffeln mit Kräuterquark (8), Hühnerfrikassee (9) und Königs- berger Klopse (Platz 10).

Gouda und Edamer geschützte Marken

Die niederländischen Käsesorten „Gouda“ und „Edamer“ werden künftig als Marke geschützt. Der Name „Gouda“ bzw. „Edamer“ darf zwar weiterhin von ausländischen Produzenten verwendet werden, die Originale aus den Niederlanden tragen allerdings ab 2011 den Namenzusatz „Holland“.

Schokolade schützt vor Herzinfarkt

Dunkle Schokolade senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach einer Langzeitstudie des Insti- tuts für Ernährungsforschung in Potsdam verringert sechs Gramm dunkle Schokolade am Tag das Risiko für Herzinfarkt um 27 % und für Schlaganfall um 48 %.

Deutsche lieben deutsche Küche

Mit 73 % liegt die heimische Küche weit vorne in der Gunst der Deutschen. Gefolgt von der italienischen (61 %) und der griechischen (50 %). Schlusslicht bilden die amerikanische, die vietnamesische und die skandinavische Küche mit unter 10 Prozent. So das Ergebnis einer Umfrage von Forsa.

Mensch komplexer als Gurke

Das Erbgut der Gurke ist entziffert. Es enthält 350 Millionen Bausteine und damit deutlich weniger als der Mensch. Der Homo sapiens kommt auf drei Milliarden Bausteine. Es ist das siebte Pflanzenerbgut, das entschlüsselt wurde.

Kartoffel „Linda" ist wieder da

Vor zwei Jahren verschwand die Kartoffelsorte „Linda" vom Markt. Sie ist gelb, festkochend und schmeckt cremig-buttrig. Nun hat das britische Sortenschutzamt sie nach längerer Prüfung neu zugelassen. Das macht ihr den Weg in der EU und auch auf deutschen Äckern frei.

Umfrage: Männer müssen kochen können

Wenn Frauen in Deutschland gefragt werden, was ihr Traum- mann unbedingt haben sollte, ist nicht nur gutes Aussehen oder Geld wichtig. Erwartet wird auch eine ganz andere Fähigkeit: 90 % der Frauen finden, dass ein Mann kochen sollte. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Europäer mit Sinn für Süßes

Europäer haben einen ausgepräg- ten Geschmackssinn für Süßes. Das berichten Wissenschaftler in der Zeitschrift ‚Current Biology‘. In einem Experiment mit Menschen aus allen Erdteilen entschlüsselten sie bei den Europäern Gene, die besonders auf Zucker sensibel reagieren. Als Ursache vermuten die Wissenschaftler den Mangel an Süßfrüchten nördlich der Tropen. Europäer brauchten diese erhöhte Sensibilität, um die regionalen Pflanzen zu finden, die die meisten Kohlehydrate besaßen.

Erdbeeren mit "Label Rouge"

Französische Erdbeeren sind in den kulinarischen Olymp aufgenommen worden. Die beiden Sorten Ciflorette und Gariguette aus dem Süden Frankreichs wurden vom Landwirtschafts-ministerium in Paris mit dem begehrten Gütesiegel  "Label Rouge" ausgezeichnet. Die Erdbeersorten sollen besonders süß im Geschmack sein. Das "Label Rouge" adelt in Frankreich hochwertige Lebensmittel.


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