Salz ist das wichtigste Würzmittel in der Küche. Sein Geschmack ist nur schwer zu ersetzen. Und dennoch wurde es bei uns als alltägliches Gebrauchsmittel lange Zeit eher gering geschätzt. Das hat sich geändert. Inzwischen wissen nicht nur Feinschmecker: Salz kann so viel mehr sein.
„Das kleine Buch vom Salz“ von Teubner berichtet darüber. Auf knapp 200 Seiten bietet es Warenkunde, Küchenpraxis, Rezepte und Anekdoten.
Stein-, Koch- oder Meersalz, Fleur de Sel, Lava- oder Himalaya-Salz. Im Kapitel ‚Warenkunde‘ werden die verschiedenen Salzsorten ausführlich in Wort und Bild vorgestellt. Dabei werden auch salzende Zutaten aus anderen Kulturen wie Soja oder Miso berücksichtigt.
Fragen wie „Welche Salzsorte eignet sich für welches Gericht?“ oder „Wie geht man beim Pökeln vor?“ beantwortet das Kapitel ‚Küchenpraxis‘. Hier wird auch Schritt-für-Schritt die Herstellung aromatisierter Salze gezeigt.
Schwerpunkt des Buches bilden die Rezepte, die von deutschen Top-Köchen kreiert wurden. Sie reichen von Klassikern wie „Gravlax“ über Innovationen wie „Kalbfleischröllchen mit Rote Bete-Salz“ bis zu Desserts wie „Schokoladenkonfekt mit Orangensalz“.
Locker ins Buch eingestreute feuilletonistische Sonderseiten beschäftigen sich mit den Mythen und Fakten, die sich um das „Weiße Gold“ ranken. So erfährt der Leser wie die Arbeit der Paludiers im „weißen Land“ aussieht, was Salz in Salami und Waschpulver bewirkt oder was Hawaii mit Lüneburg vereint.
Das kleine Buch vom Salz
Teubner Edition
192 Seiten mit 200 Farbfotos
24,90 €
