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Gourmet Globe - Nachrichten über Restaurants, Rezepte, Wein und Reise Die Zeitung für Genießer - 10. September 2010

Kochen

Kühler Genuss: Speiseeis selbst gemacht

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Kühler Genuss: Speiseeis selbst gemacht
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speiseeisSpeiseeis ist beliebt als Dessert oder auch einfach so zwischendurch. Das Angebot ist vielfältig. Selbst hergestellte Eisspezialitäten sind etwas Besonderes und lassen sich leicht herstellen, wenn Hygienemaßnahmen beachtet werden. Ohne Zusatzstoffe können sie aus natürlichen Rohstoffen wie Früchten, Likör, Sahne, Milch, Zucker und Eier zubereitet werden.


Speiseeis kann mit einer Eismaschine oder auch „stehend gefroren" im Tiefkühlfach hergestellt werden. Stehend gefrorenes Eis bildet größere Kristalle und wird daher härter. Dazu die Portionsformen mit Saft oder der Eisrezeptur füllen und über Nacht gefrieren lassen. Parfait, Eisbomben oder Torten werden ganz oder teilweise stehend im Tiefkühlfach ausgefroren.


Cremiger und weicher wird das Eis, wenn die Masse während des Gefrierens gerührt wird. Für private Haushalte gibt es dafür unterschiedliche elektrische Geräte:


- Solche, die über einen eigenen Kompressor verfügen und in kurzer Zeit Creme und Fruchtmassen zu Eis verwandeln, das sofort verzehrt werden kann. Bis zu zwei Liter reichen für Großfamilien und einen Kindergeburtstag an heißen Tagen aus (Preis: 200 – 600 €).


- Modelle, die mit Hilfe eines Eiskegels (der im Tiefkühlgerät bei -18 °C gelagert wird) während des Rührens Kälte an die Speiseeismasse abgeben. Geeignet sind diese für Singles und gelegentliche Eisesser, die für ein solches Gerät nicht mehr als 100 € investieren wollen.


Frische Früchte, Milch, Joghurt und Eier sind die wichtigsten Eiszutaten. Achten Sie bei der Auswahl auf einwandfreie Ware, denn Eis wird nicht erhitzt. Damit sich vorhandene Bakterien wie z. B. Salmonellen nicht vermehren können, müssen die einzelnen Zutaten und das fertige Eis durchgehend gekühlt werden.


Außerdem gilt es ein paar Regeln zu beachten: Verwenden Sie nur frische ausgereifte Früchte, Milchprodukte und Eier, die sachgerecht im Haushalt gelagert wurden. Schlagen Sie die Eier nicht am Schüsselrand auf, sondern in einem separaten Gefäß. Prüfen Sie Aussehen und Geruch der Eier vor der Zugabe.


Achten sie darüber hinaus auf saubere Arbeitsflächen, Küchengeräte und Behältnisse. Und: Lassen Sie sich das Eis innerhalb von ein bis zwei Wochen schmecken und frieren Sie aufgetautes Eis nicht wieder ein.

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