Bei einem Test von 27 abgepackten rohen Schinken in Scheiben der Sorten Schwarzwälder, Serrano und Parma schnitten Produkte mit Biosiegel und Discounterware am besten ab. Neben vielen „guten“ und „befriedigenden“ Produkten gab es auch dreimal die Note „Ausreichend“ für Schwarzwälder Schinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest.
Am besten schneidet der Parma-Schinken ab. Alle sechs Produkte im Test erhielten das Qualitätsurteil „gut“. Einer - Prima Vera Bio - bekam sogar die Bestnote „sehr gut“. Dieser Schinken aus dem Biohandel war mit über acht Euro pro 100 Gramm der Teuerste im Test. Auch bei den neun getesteten Serrano-Schinken gibt es keinen Ausreißer. Acht sind „gut“, einer ist „befriedigend“.
Beim Schwarzwälder Schinken liegt – wie beim Parma-Schinken – ein Bio-Produkt vorn: Tannenhof Bio. Fast so gut, aber um zwei Drittel preiswerter, ist Schwarzwaldrauch von Lidl. Sechs weitere Schwarzwälder Schinken schneiden „gut“ ab, einer „befriedigend“. Drei Produkte sind nur „ausreichend“. Sie schmeckten unter anderem dominant nach Rauch oder waren stellenweise leicht zäh. Eine Packung Schwarzwälder Schinken von Rewe hätte gar nicht verkauft werden dürfen, in ihr fand sich ein ekelerregender Fremdkörper.
michael fass
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Warum wird nur so ein Unsinn getestet. Der Feinschmecker hat seinem Lachstest vor Weihnachten begonnen und schon wenige Tage später erfahren müssen, dass fast alle Discounterwaren belastet sind. Zu diesem Test: Grundsätzlich sind alle Schinken in der Folie eine Sünde (besser: eine Schweinerei). Sie ziehen Feuchtigkeit! Warum muss überall ein Rating her? Ganz einfach: um in die Medien zu gelangen. |




















