Kochen

Meerrettich - Scharfe Wunderwaffe gegen Erkältung

MeerrettichMeerrettich, der einen besonders hohen Anteil an ätherischen Ölen vorweist, wird seit Jahrhunderten als „natürliches Antibiotikum“ geschätzt. Auch wenn die Nase schon läuft, hilft die magische Wurzel Wunder: Die enthaltenen Senföle setzen Isothiocyanate frei, die antibakteriell und schleimlösend wirken. Auch bei Harnwegs-Infekten oder Nebenhöhlenentzündungen hilft der Verzehr von Meerrettich.

Für die optimale Heilkraft der empfindlichen Wurzel sind Frische und die richtige Lagerung entscheidend. Die im Meerrettich enthaltenen Senföle sind flüchtig - mit der Zeit schwinden Schärfe und Wirkung. Meerrettich, der frisch am Stück oder im Glas gekauft wird, sollte stets kühl gelagert und zügig verbraucht werden.

Nicht jeder Meerrettich hat übrigens die gleiche Qualität. Meerrettich aus Bayern erfüllt mit der Kennzeichnung durch das EU-Siegel für „geschützte geographische Angabe“ (g.g.A.) die Voraussetzung, dass der Kren definitiv aus Bayern stammt. Er erfüllt also einen gewissen Qualitätsstandard und enthält entsprechende ätherische Öle und einen sehr hohen Anteil an Vitamin C.

Hier ein paar wichtige Tipps, wenn Sie Meerrettich gegen Erkältungen einsetzen:

1. Reiben Sie die rohe Wurzel. Das Einatmen der Senföle, die bei der Verarbeitung freigesetzt werden, hat eine heilende Wirkung.

2. Versetzen Sie Meerrettich (frischen oder auch aus dem Glas) mit Zwiebelsaft und Honig. Nehmen von dieser Mischung alle 2-3 Stunden einen Teelöffel ein.

3. Würzige Saucen und Dips mit Meerrettich schmecken, sind gesund und ersetzen oftmals auch eine weitere Salz-Zugabe.

(Quelle: WeltGenussErbe Bayern. Foto: unpict-Fotolia)


Neuste Artikel

KOLUMNEN

KOLUMNEN

KOLUMNEN