Kochen

Gewürznelke: Exot mit großer Wirkung

gewuerznelkeDer Gewürznelkenbaum wurde vom Naturheilverein Theophrastus zur ‚Heilpflanze 2010‘ gekürt. Die Blütenknospen geben nicht nur Weihnachtsplätzchen und Glühwein ein besonderes Aroma. Auch in der Medizin ist die Gewürznelke überaus hilfreich. Das Öl des Gewürznelkenbaumes hilft gegen Zahnschmerzen und wird zur Behandlung von Diabetes und Rheuma eingesetzt.

Nelken wirken schmerzstillend, antibakteriell und entzündungshemmend, aber auch stark belebend auf den Körper. Zudem beseitigt die exotische Heilpflanze unangenehmen Mundgeruch, regt den Appetit an und fördert die Verdauung.

In der Küche verfeinert die Nelke süße, aber auch herzhafte Speisen. Das feurig-scharfe Gewürz macht schwer verdauliche Beilagen wie Rotkohl und Sauerkraut bekömmlicher, gibt aber auch Eintöpfen, Marinaden, Kompott, Wildbraten und Fischgerichten eine besondere Note.

Zudem sind Nelken in vielen Gewürzmischungen wie dem chinesischen Fünf-Gewürze-Pulver, Currypulver und der bekannten Worcestersoße enthalten. In Deutschland wird die Gewürznelke vor allem in den Wintermonaten geschätzt und in Lebkuchen, Gebäck, Punsch und Glühwein verwendet.

Ursprünglich stammt der Gewürznelkenbaum von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe. Heute werden Nelken aber vor allem in Madagaskar und Tansania angebaut. Alle Teile des immergrünen Baumes enthalten ätherische Öle, doch die noch ungeöffneten Blütenknospen haben den höchsten Wirkstoffgehalt.

Im Handel sind Nelken ganz, gemahlen oder als Öl erhältlich. Die Qualität der ganzen Knospen lässt sich durch einen einfachen Test prüfen. Hochwertige Nelken sind so reich an ätherischen Ölen, dass sie sich fettig anfühlen und im Wasser aufrecht schwimmen oder untergehen. Minderwertige Exemplare hingegen liegen waagerecht im Wasser.


Quelle: aid

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