Rach getestet

Bratwürstchen, Pommes und Vanilleeis Christian Rach empfiehlt Hareico, Edeka und Häagen Dazs

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Christian Rach

Christian Rach ist der TV-Koch der Nation. Keiner ist so präsent wie er. Für den "Restauranttester" auf RTL wurde er mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Flagship-Restaurant, das "Tafelhaus", trägt seit 1991 einen Michelin-Stern. Zudem führt Rach in seiner Heimat Hamburg das "Rach & Ritchie", die "Cantina Milano" und das "Slowman".

Pizza wird mit Kunstkäse belegt, geklebter Formschinken als echter Schinken verkauft und in einigen Säften findet man statt Frucht nur noch Aromastoffe. Die Liste der künstlich hergestellten Lebensmittel ist lang. Immer mehr Produzenten setzen nur noch auf betriebswirtschaftliche Effizienz. Sie sparen an hochwertigen Zutaten und verwenden stattdessen billigere Ersatzprodukte.

Mit dem Siegel „Rach getestet“ will Christian Rach den Verbraucher bei seinem täglichen Einkauf im Supermarkt helfen und einen Beitrag zu besserer Ernährung leisten. Ausgezeichnet werden Lebensmittel, die dem Hamburger Sternekoch schmecken und von deren Qualität er überzeugt ist. Alle Produkte werden ohne das Wissen der Hersteller getestet.

Unterstützt wird Rach vom SGS Institut Fresenius,  einem der renommiertesten Labore für Qualitätsprüfung in Europa.

 

Bratwürstchen von HareicoBei den Bratwürstchen ist es wie bei den Pommes. Eigentlich ganz schön fettig, aber in der Grillzeit will und kann man an ihnen nicht vorbei. Und ich bin eh der Meinung: Wenn man sich ansonsten vernünftig ernährt, dann können solche Leckereien immer mal gern mit dabei sein.

Die Dinger schmecken einfach gut. Wir haben viele probiert – aber auch hier muss man auf die Zutaten achten: zusätzlichen Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel, Farbstoffe oder weitere Zusatzstoffe in der Wurst sind überflüssig!

Wunderbar knusprig außen und innen herzhaft, aber nicht überwürzt und zudem noch von den Inhaltsstoffen her klasse sind die kleinen Hareico Rostbratwürstl. Auch wenn die Verpackung ein bisschen kindlich ist, so hat sie im Rach-Getestet-Team am besten geschmeckt.

Pommes von EdekaPommes sollten nicht regelmäßig auf unserem Essensteller zu finden sein. Dafür sind sie zu fettig und zu salzig. Aber grad in der Grillsaison kommt man an den einfach zuzubereitenden Pommes aus dem Backofen schwer vorbei.

Also auf in den Supermarkt – und dort aufs Etikett gucken. Pommes bestehen normalerweise aus Kartoffeln und Öl, mehr nicht. Es braucht keine Zusatzstoffe, Phosphate, Farbstoffe, Dextrose, Würzmittel etc.

Wichtig beim Öl: Es sollte Sonnenblumenöl sein, es ist gesünder und hochwertiger als z.B. das häufig verwendetes Palmöl. Und dann zum Geschmack: Wir haben wirklich viele Pommes gegessen und lange gebraucht, bis wir welche fanden, die unserem Geschmack entsprachen. Die meisten schmeckten innen nach matschigem Kartoffelmehlbrei und außen nach irgendwie gar nichts. Und „richtig knusprig“ war auch keine Selbstverständlichkeit.

Bis wir die Gourmet Backofen Frites von Edeka in den Ofen bekamen. Die schmeckten so, wie man es erwartet. Kross und innen herzhaft nach Kartoffel, schön lang und dünn, nicht zu fettig, wunderbar.

Vanilleeis von Hagen DazsVanilleeis, ein herrlicher Nachtisch. Geliebt von Alt und Jung, nie aus der Mode, immer in aller Munde. Ich habe mit ein paar Freunden Vanilleeis von verschiedensten Herstellern aus dem Supermarkt Probe gegessen. Eigentlich hatten wir erwartet, dass alle Sorten mehr oder weniger gleich schmecken würden. Aber im direkten Vergleich waren die Unterschiede eklatant. Verwundert wurden die Etiketten der Becher im Detail gelesen und was da stand, erklärte, warum das eine Eis wie ein Stück süße Butter schmeckt und das andere wie feste gezuckerte Sahne.

Viele Hersteller ersetzen das hochwertigere Milchfett teilweise aber auch vollständig durch billigeres Pflanzenfett. Und auch wenn noch so viele bunte hübsche Vanilleblüten die Verpackung schmücken: Steht  „mit Vanillegeschmack“ drauf, haben die Hersteller meistens das synthetische Aroma „Vanillin“ verwendet. Sicher auch aus Kostengründen, denn echte Vanille ist nach Safran das teuerste Gewürz der Welt.

Trotzdem – auch wenn viele sagen, geschmacklich gäbe es gar keinen Unterschied, weil Fett, Zucker, eventuell Sahne und andere Aromastoffe die fehlende Vanille kaschieren würden, für mich stach bei der Blindverkostung Häagen-Dazs heraus – und die Beschreibung auf dem Etikett wies echte Vanille aus.

Alle waren wir uns einig: das war das beste, cremigste, leckerste Vanilleeis. Und weil es von den Inhaltsstoffen so hochwertig ist und so gut schmeckt, ist es für mich auch ok, dass es ein bisschen mehr kostet.

Mehr über Christian Rach und seine Arbeit finden sie auf seiner Homepage.


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