Kochen

Schinken: Bio-Parma liegt vorn

ParmaschinkenBei einem Test von 27 abgepackten rohen Schinken in Scheiben der Sorten Schwarzwälder, Serrano und Parma schnitten Produkte mit Biosiegel und Discounterware am besten ab. Neben vielen „guten“ und „befriedigenden“ Produkten gab es auch dreimal die Note „Ausreichend“ für Schwarzwälder Schinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest.

Am besten schneidet der Parma-Schinken ab. Alle sechs Produkte im Test erhielten das Qualitäts­urteil „gut“. Einer - Prima Vera Bio - bekam sogar die Bestnote „sehr gut“. Dieser Schinken aus dem Biohandel war mit über acht Euro pro 100 Gramm der Teuerste im Test. Auch bei den neun getesteten Serrano-Schinken gibt es keinen Ausreißer. Acht sind „gut“, einer ist „befriedigend“.

Beim Schwarz­wälder Schinken liegt – wie beim Parma-Schinken – ein Bio-Produkt vorn: Tannenhof Bio. Fast so gut, aber um zwei Drittel preis­werter, ist Schwarz­wald­rauch von Lidl. Sechs weitere Schwarz­wälder Schinken schneiden „gut“ ab, einer „befriedigend“. Drei Produkte sind nur „ausreichend“. Sie schmeckten unter anderem dominant nach Rauch oder waren stellen­weise leicht zäh. Eine Packung Schwarz­wälder Schinken von Rewe hätte gar nicht verkauft werden dürfen, in ihr fand sich ein ekel­erregender Fremdkörper.