Reise

Skifahren wird teurer: Skipass-Preise steigen um bis zu acht Prozent

Skifahren wird im kommenden Winter wieder teurer. Das geht aus einer Untersuchung des Ski-Portals Snowplaza hervor. Zum Teil steigen die Skipasspreise deutlich stärker an als im Vorjahr.

Ein Vergleich der Skigebieten der Alpen und im Mittelgebirge ergab: Die Skipasspreise steigen um knapp zwei Prozent. Skifahrer müssen für einen 6-Tages-Skipass in der Hauptsaison etwa 4,30 Euro mehr bezahlen als im letzten Winter. In der Schweiz wird Skifahren allerdings wieder einmal günstiger für deutsche Wintersportler. Grund: Viele Bergbahnen verzichten erneut auf eine Preiserhöhung, und der Franken hat an Wert verloren.

Der Durchschnittspreis für einen 6-Tages-Skipass in einem der Top-Skigebiete in Österreich liegt im Winter bei 252,20 Euro (+4%). Vor allem in Obergurgl-Hochgurgl und Sölden wird das Skifahren teurer. Aufgrund des neuen gemeinsamen Skipasses kostet das Liftticket 285 Euro (+6,3%). Das sind 17 Euro mehr als in der letzten Skisaison. Damit sind die beiden Skigebiete im Ötztal absoluter Spitzenreiter in Österreich, gefolgt von Ski Arlberg mit 275 Euro (+5,0%) und Kitzbühel mit 266 Euro (+3,9%). Das günstigste österreichische Top-Skigebiet mit über 100 km Pisten ist das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau, wo Skifahrer 228,50 Euro (+3,2%) für den 6-Tages-Skipass bezahlen.

Am höchsten fällt der Preisanstieg in einigen Skigebieten in Deutschland aus. Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal heben die Preise um 5,2% auf 231,50 Euro. In den Skigebieten in Oberbayern (Brauneck, Spitzingsee und Sudelfeld) ist Skifahren um 7,1 Prozent teurer als im Vorjahr. Der 6-Tages-Skipass kostet nun 180 Euro. Die Wintersport Arena Sauerland schlägt im kommenden Winter sogar 8,7 Prozent drauf, bleibt mit 125 Euro für den 6-Tages-Skipass aber weiterhin eines der günstigsten Skigebiete europaweit.

Am günstigsten im deutschsprachigen Alpenraum ist der Skipass im 12 Pistenkilometer umfassenden Skigebiet Kampenwand in Bayern, wo für sechs Tage Skifahren 117 Euro (+6,4%) bezahlt werden müssen. Die Bergbahnen sind zuvor bereits zwei Jahre ohne eine Preiserhöhung ausgekommen.

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