Restaurants

Russen kaufen Gault&Millau

Russische Investoren haben den französischen Gastronomieführer „Gault&Millau“ gekauft. Der bisherige Eigentümer, Generaldirektor Côme de Chérisey, der das Unternehmen sieben Jahre lang geführt hat, hat die Transaktion gegenüber den Medien bestätigt.

Die Investoren aus Russland würden, so de Chérisey, über die notwendigen Finanzmittel verfügen, um den Restaurantführer weiterzuentwickeln. Sie wollen mehrere Millionen Euro in die Internationalisierung und Digitalisierung des Unternehmens investieren.

Übernommen wurde die französische Holding-Gesellschaft, die die Markenrechte hält. Die Länderausgaben werden in Lizenz von eigenständigen Verlagen geführt. Daran soll sich auch künftig nichts ändern. Zu welchem Betrag Gault&Millau verkauft wurde, ist nicht bekannt.

Neuer Chef des Restaurantführers wird Jacques Bally, der unter anderem für Alain Ducasse und seine Firmen sowie für die Hotelkette Sibuet tätig war. Bally führt Gault&Millau zusammen mit dem Rechtsanwalt Dr. Vladislav Skvortsov aus Moskau, der die neuen Eigentümer vertritt.