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Nicolas Boutin: Yoga-Momente in Boston

nicolas boutinEin Franzose in Boston – So heißt das Stück, das an der Boylston Street im feinen Stadtteil Back Bay gegeben wird. In der Titelrolle Nicolas Boutin. Der 43jährige ist Chefkoch des Asana. In dem Gourmet-Restaurant des Mandarin Oriental arbeitet er an einer Fusion aus amerikanischer und asiatischer Küche - mit einem Touch französischer Finesse. Eine Kombination, die ungewöhnliche Kreationen wie Dounut mit Foie Gras oder Maine Lobster mit gerösteten Erdnüssen hervorbringt.

Die Bostoner Filiale ist das jüngste Kind der renommierten Hotelkette. Managerin des neuen Mandarin Oriental ist Susanne Hatje. Die Hamburger Hotelierstochter gehört zu den Topmanagern in der internationalen Hotelbranche. Die ‚Bunte' zählt sie – neben Claudia Schiffer und Michael Schuhmacher - zu den "100 Deutschen in der Welt auf die wir stolz sind".

„Ihren" Koch brachte sie aus Hong Kong mit. Dort arbeitete Nicolas Boutin zwei Jahre als Sous Chef im 2-Sterne-Restaurant Amber. Seine Wanderjahre verbrachte er ausschließlich in seiner Heimat. Er lernte die klassische französische Küche unter anderen im Lameloise (3-Sterne) in Chagny-en-Bourgogne, im Maison Troisgros (3 Sterne) in Roanne und im Jean Bardet (2 Sterne) in Tours. Es folgten Engagements in Irland, in der Karibik und in Asien. GOURMET GLOBE sprach mit Nicolas Boutin in Boston.


Asana steht für ...?


Mit Asana werden die Körperhaltungen im Yoga bezeichnet. Die Asanas dienen aber nicht nur der körperlichen Geschmeidigkeit. Sie sollen vor allem Körper und Geist in Harmonie vereinen. Nicht weniger wollen wir im Asana im Mandarin Oriental erreichen.


Wir wollen glückliche Momente schaffen - Yoga-Momente. Unsere Gäste sollen entspannen, jedes Gefühl für die Zeit verlieren. Sie sollen ihre Gedanken zur Ruhe bringen und sich auf das Jetzt im Asana konzentrieren.


asanaDas Jetzt sind vor allem amerikanisch-asiatische Kreationen.


Ja! Eigentlich ist es ein kulinarisches Joint Venture aus den USA, Asien und Europa. Die Produkte kommen aus Neu-England, die Gewürze und Inspirationen aus Asien und das Handwerk aus Europa.


Warum keine klassische französische Küche – so wie sie es gelernt haben?


Ganz einfach! Es gibt zu viele, zu gute französische Restaurants in Boston. Eines der berühmtesten – das L'Espalier – liegt in unmittelbarer Nachbarschaft vom Mandarin Oriental. Es empfahl sich also, einen neuen Weg zu gehen.


Der neue Weg gründet auf den Produkten der Region.


Ja. Die Neu England-Staaten bieten eine Fülle von großartigen Lebensmitteln: Hummer aus Maine, Austern aus Connecticut, Cranberries aus Massachusetts, Äpfel aus New Hampshire oder Käse aus Vermont. Das sind alles Produkte, die jeden Vergleich – auch international – standhalten.


Diese Produkte bilden die Basis unserer amerikanisch-asiatischen Küche. Wir decken damit etwa 80 Prozent der Menükarte ab. Zu den wenigen Dingen, die wir importieren, zählt Foie Gras. Das ist nun mal einzigartig in Frankreich.


Mit welchen Produkten arbeiten Sie am liebsten?


Foie Gras, Kalb, Lamm und jede Art von Seafood. Grundsätzlich gehöre ich nicht zu den Köchen, die den Teller mit unzähligen Zutaten pflastern. Ich liebe puristischen Look und konzentrierten Geschmack.


mandarin oriental bostonIn Boston sind Sie noch „the new kid on the block". Wie wird das Asana angenommen?


Nun, wir haben bei null angefangen. Wir haben eine komplett neue Küchenmannschaft auf die Beine gestellt. Das ist schwieriger als es klingt. Meine Leute kommen aus den USA, aus Australien, aus Europa, aus Japan und so weiter. Aus diesen vielen Individualisten ein gutes Team zu formen – das ist der härteste Teil der Arbeit.


Unterm Strich können wir mit dem ersten Jahr sehr zufrieden sein. Wir haben eine hohe Akzeptanz bei den Hotelgästen. Und immer häufiger entdecken uns auch die locals, die Bostoner Gourmets.


Welche Restaurants besucht ein Franzose in Boston privat?


Empfehlen kann ich das Clio von Kennth Oringer im Eliot Hotel (vom Boston Magazine zum besten französischen Restaurant gewählt) und natürlich das L'Espalier, direkt neben dem Asana, von Frank McClelland und James Hackney. Gerne besuche ich auch das Thai Basil in der Newbury Street, großartige Thailändische Küche, und das Gourmet Dumpling House in der Beach Street in China Town.


(Die aktuelle Menükarte des Asana können Sie hier herunterladen)

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