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MUC: Grünes Licht für Terminal 1

Die Erweiterung des Terminal 1 am Münchner Flughafen darf gebaut werden. Die Regierung von Oberbayern hat grünes Licht gegeben. Das Terminal soll um 95.000 Quadratmeter vergrößert werden, „um die zu erwartenden Passagiermengen unter Gewährleistung internationaler Qualitätsstandards abzufertigen“. Geplant ist ein zusätzliches Gebäude und ein Pier, der 320 Meter in das Vorfeld hineinragt. An diesem Flugsteig können bis zu zwölf Flugzeuge andocken. Das Ausbauvorhaben soll 455 Millionen Euro kosten, die die Flughafen München GmbH aus eigenen Mitteln aufbringen wird. Die Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs wird voraussichtlich im Jahr 2023 erfolgen.

Wird das Dolder Grand verkauft?

Steht das Luxushotel Dolder Grand in Zürich zum Verkauf? Der Blog „In$ide Paradeplatz“ glaubt zu wissen, dass der Besitzer Urs Schwarzenbach mit einem Verkauf liebäugelt. Der Hintergrund: Der Milliardär hat Streit mit den Schweizer Steuerbehörden. Er schuldet dem Fiskus die gigantische Summe von 270 Millionen Franken. Er benötigt also Cash! Darüberhinaus hat der einstige Devisenhändler immer betont, dass er sich an den Verhandlungstisch setzen werde, wenn ein seriöser Interessent bereit sei, 1,5 Milliarden Franken für das Hotel zu bezahlen.

Michelin Deutschland 2019 erscheint Anfang März

Die Spannung wächst ins Unerträgliche! Die Restaurant-Tester des Michelin foltern die Nerven der deutschen Spitzenköche, Gastronomen und Gourmets. Der „Guide Michelin Deutschland 2019“ erscheint diesmal – aus organisatorischen Gründen – fast vier Monate später. Erst am 1. März 2019 liegt die aktuelle Ausgabe in den Regalen der deutschsprachigen Buchhändler. GOURMET GLOBE veröffentlicht Gewinner und Verlierer bereits drei Tage früher: am 26.Februar ab 18.00 Uhr auf www.gourmetglobe.de.

Köche kreieren Zigarre

Anlässlich seines 50. Jubiläums präsentiert Davidoff eine zweite Chefs Edition, die in Zusammenarbeit mit fünf der besten Köche der Welt entstanden ist. Die Küchenchefs sind: Thomas Keller aus The French Laundry in Yountville, Alvin Leung aus dem Bo Innovation in Hongkong, Klaus Erfort aus dem Gästehaus in Saarbrücken, Heiko Nieder aus The Restaurant in Zürich und Shaun Rankin aus dem Ormer Mayfair in London. Gemeinsam stehen diese Köche für 12 Michelin Sterne. „Ihre“ Zigarre basiert auf Tabaken aus der Dominikanischen Republik, Mexiko und Nicaragua. Das Ergebnis schmeckt nach Lakritze, Eichenholz, Szechuanpfeffer, Leder, Kaffee, Kreuzkümmel, Schokolade, Eukalyptus und Gewürzen. Die Chefs Edition ist weltweit auf 50.000 Zigarren limitiert.

Bork wird Küchenchef im MO Munich

Friendly Takeover! Caspar Bork hat mit einem 22-köpfigen Team die Küche des Mandarin Oriental in München übernommen. Er verantwortet künftig alle Outlets des Hauses, ausgenommen das japanische Restaurant Matsuhisa. Der 36jährige absolvierte zuvor Stationen im Lorenz Adlon in Berlin, wo er als Sous Chef an zwei Michelin Sternen mitwirkte, im Kaps in Kitzbühel und im Vitrum im Ritz Carlton in Berlin, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Die letzten vier Jahre kochte er für das Steinberg im Kempinski Hotel Das Tirol.

"Goldener Hirsch" in Salzburg geschlossen

Das weltbekannte Luxushotel „Goldener Hirsch“ in Salzburg, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wird renoviert und bleibt deshalb für neun Monate geschlossen. Es soll im Juni 2019 - rechtzeitig zur Festspielsaison - wieder eröffnet werden. Das Traditionshotel gehört seit drei Jahren Dr. Hans-Peter Wild. Der Schweizer Unternehmer investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Renovierung. Vorrangig fließt das Geld in die Modernisierung der technischen Einrichtungen. Außerdem werden die Küche verlagert und die Gästezimmer aufgefrischt. Der von den betuchten Stammgästen so geschätzte Salzburger Landhausstil soll dagegen nicht angetastet werden.

Stolle kocht künftig im Se7en Oceans

Das Se7en Oceans an der Binnenalster in Hamburg hat einen neuen Küchenchef: André Stolle. Den bisherigen Chef Frédéric Morel zieht es in Richtung Heimat wo er sich mit seiner Frau selbständig machen möchte. Gourmets ist Stolle noch aus den Zeiten im Gourfleet (1 Michelin Stern) im Steigenberger Hotel oder im Louis C. Jacob (1 Michelin Stern) bekannt. Prägende Lehrmeister waren für den gebürtigen Thüringer vor allem Joachim Wissler vom Vendome in Bergisch-Gladbach und Jean Claude Bourgueil vom Schiffchen in Düsseldorf. Seine neue Wirkungsstätte, das Se7en Oceans, ist seit 2012 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Alle wollen die Mona Lisa sehen

Der Louvre in Paris ist mit jährlich 8,2 Millionen Besuchern das attraktivste Museum der Welt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen das Chinesische Nationalmuseum (8 Mio.) sowie das National Air and Space Museum in Washington und das Metropolitan Museum of Art in New York, mit jeweils 7 Millionen Besuchern. Insgesamt strömten im vergangenen Jahr 108 Millionen Gäste die Top-Museen dieser Welt und damit 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutsche Museen finden sich nicht unter den Top 20.

Tim Raue verlässt das Adlon

Der 2-Sterne Koch Tim Raue verlässt das Nobelhotel Adlon. Die Partnerschaft mit dem „Sra Bua“ laufe nach einem halben Jahrzehnt Ende 2018 aus. Das berichtet der Tagesspiegel. Raue zieht es nun nach Potsdam. Kulinarisch ein dankbares Pflaster! In der brandenburgischen Landeshauptstadt herrscht seit Jahren Stillstand – in Sachen Fine Dining. Außerdem will Raue das Projekt „La Soupe Populaire“ neu beleben. Das Restaurant musste wegen der Sanierung der Bötzow-Brauerei in Prenzlauer Berg schließen.

Berlin verliert zwei Michelin-Sterne

Nach zehn Jahren Spitzengastronomie schließen Sabine Demel und Daniel Achilles ihr Restaurant „reinstoff“ in der Bundeshauptstadt. Ende des Jahres ist Schluss! Bis dahin bietet das Duo ein Best-of-Menü an, um das vergangene Jahrzehnt kulinarisch zu feiern. Das „reinstoff“ wird im Gault&Millau mit 18 Punkten geführt. Dem Michelin war der Besuch zwei Sterne wert. Ausschlaggebend für die Schließung war offensichtlich die viel zu kleine Küche, die auch noch im Keller liegt. "Wir sind logistisch", so Achilles, "immer mehr an unsere Grenzen gestoßen!" Das Ende in der Schlegelstraße wird aber gleichzeitig ein Neuanfang sein. Die beiden Gastgeber sind bereits auf der Suche nach einem neuen Objekt. Erste Gespräche laufen bereits.

Drittes Hotel am Airport MUC

Auf dem Gelände des Münchner Flughafens soll bis 2021 ein drittes Hotel entstehen – neben dem Hilton Munich Airport und dem Novotel. Es soll ein ibis Styles Hotel werden, unter dem Management von Accor. Das Konzept für den öffentlichen Bereich im Erdgeschoss steht bereits fest: Er soll als „Food Court“ umgesetzt werden – mit Bar, Restaurant und Food Market. Eigentümer des Hauses mit 350 Zimmern wird die Flughafen München GmbH sein. Das geplante Ibis Styles Hotel soll das Angebot abrunden, in dem es insbesondere für preissensible Gäste eine attraktive Alternative bietet.

Greiner verlässt Oriental

Wolfgang Greiner verlässt das Mandarin Oriental in München. Der langjährige Generalmanager hat bei den Munich Hotel Partners (MHP) angeheuert. Dort soll er als Chief Operating Officer den gesamten operativen Bereich der MHP mitverantworten. Das Unternehmen mit Sitz in München versteht sich als Bindeglied zwischen Franchisegebern, Investoren, Hotelgästen und Mitarbeitern und hat aktuell die Le Méridien Hotels in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, München und Wien sowie das Sheraton am Düsseldorfer Flughafen im Portfolio. Wolfgang Greiner blickt auf eine 30-jährige Erfahrung in der Spitzenhotellerie zurück. Unter seiner Führung erfuhr das Münchner Haus der Mandarin Oriental Gruppe ein umfangreiches Umbauprogramm. Anfang 2018 wurde es mit dem ersten Forbes Five Star Award Deutschlands ausgezeichnet.

Deutsche trinken weniger Wein

Die Deutschen trinken weniger Wein. Allerdings nur 0,2 Liter pro Jahr weniger. Der Weinverbrauch in Deutschland lag also 2017 etwas niedriger, nämlich bei 24,4 Liter pro Kopf. Insgesamt wurden 20 Mio. Hektoliter (inkl. Schaunwein) konsumiert. Die Wein-Konsum-Bilanz basiert im Wesentlichen auf den Daten des Statistischen Bundesamtes zur Wein¬erzeugung, der Bestandslage sowie dem Im- und Export.

Axel Ludwig zurückgetreten

Axel Ludwig ist überraschend von seinem Posten als Geschäftsführer des Hotels Vier Jahreszeiten in München zurückgetreten. Das berichtet die AHGZ. Ludwig verlässt das Hotel und die Kempinski-Gruppe auf eigenen Wunsch und mit noch unbekannten Ziel. Nachfolgerin wird - mit sofortiger Wirkung – Monika Trietz. Die Regional Direktor Operations Europa wird das Hotel allerdings nur bis Ende des Jahres führe. Dann übernimmt Holger Schroth die Aufgabe. Er ist seit 17 Jahren General Manager bei Kempinski. Er leitete unter anderen die Kempinski-Häuser Frankfurt Gravenbruch, das Beijing Lufthansa Center und das Taschenbergpalais in Dresden. Danach wechselte er als Hotel Manager ins Adlon Berlin und war anschließend für das Kempinski Hotel Bahia Estepona verantwortlich. Sein aktueller Arbeitsplatz ist das Emirates Palace in Abu Dhabi. Ab 1. Januar 2018 muss er sich auf kühlere Temperaturen einstellen.

In Österreich darf weiter geraucht werden

FPÖ und ÖVP wollen das ursprünglich ab Mai 2018 geplante absolute Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie kippen. An seiner Stelle soll das sogenannte "Berliner Modell" eingeführt werden. Demzufolge dürfen Wirte erlauben, dass Gäste in abgetrennten Bereichen rauchen, wenn diese nicht vorwiegend als Speiseraum dienen. Außerdem können sehr kleine Lokale (bis zu 75 qm) wählen, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokale sein wollen. Andererseits soll es zu Verschärfungen kommen: Raucherlokale und Raucherbereiche sollen für Kinder und Jugendliche unter 18 verboten werden. Gleiches gilt für den Erwerb von Tabakwaren. Die geplante Lockerung trifft auf harte Kritik der künftigen Opposition. Laut Gesundheitsministerium sterben jedes Jahr 13.000 Österreicher an den Folgen des Tabakkonsums.

Bettenschwemme in München

In München ensteht ein Hotel nach dem anderen. Das hat nun Folgen: Zum ersten Mal seit acht Jahren ist die Belegungsrate in der bayerischen Landeshauptstadt unter 80 Prozent gerutscht. Das berichtet die AHGZ. Das Bettenangebot ist demnach im Oktober um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Während die Nachfrage leicht sank. Im Oktober gingen die Buchungen um 0,3 Prozent zurück. Der Erlös pro Zimmer ist entsprechend unter Druck geraten und um 1,5 Prozent auf 115,04 Euro gesunken. Die Auslastung gab um 3,1 Prozent nach und rutschte im Oktober auf 79,9 Prozent. Im Großraum München gibt es nach einem Wachstum von 50 Prozent in den vergangenen zehn Jahren mittlerweile um die 84.000 Hotelbetten. Das sind 10 Prozent mehr als in Manhattan!

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