
| Küche | 7 |
| Service | 5.6 |
| Ambiente | 8.3 |
| Küche | - |
| Service | - |
| Ambiente | - |
Mit Superlativen sollte man immer vorsichtig sein, aber wir haben hier den besten Tafelspitz unseres Lebens gegessen – mit Erdäpfeln, Schnittlauchsoße und Apfelkren. Sogar für Wiener Verhältnisse - in keiner anderen Stadt ist das Tafelspitz-Niveau so hoch wie an der Donau - eine Offenbarung.
Und wer glaubt, ein gebackenes Schnitzel aus dem Kalbsrücken nicht wirklich lukullisch erheben zu können, der hat es noch nicht im 1. Bezirk in der Bognergasse 5 gegessen. Sevgi Hartl, der Chef de Cuisine, macht daraus ein zartes, saftiges Mysterium.
Und während man so dasteht oder dasitzt und genießt, fühlt man sich wohl. Sauwohl. Eingefasst in eine Atmosphäre, die nicht zu kopieren wäre, die es nur hier und sonst nirgends auf der Welt gibt. Ludwig van Beethoven soll im Schwarzen Kameel öfters zu Gast gewesen sein. Vielleicht fiel ihm ja hier der erste Satz seiner 9. Symphonie ein. Passen würde es.