Restaurants

GaultMillau Schweiz 2015: Neues Mitglied in der Champions League

Flagge SchweizDer exklusive Club der Schweizer 19-Punkte-Chefs hat ein neues Mitglied: Peter Knogl. Der Chefkoch des «Cheval Blanc" im Luxushotel „Les Trois Rois» in Basel wurde in der aktuellen Ausgabe des GaultMillau Schweiz zudem zum «Koch des Jahres» gekürt. Die Tester attestierten Knogl eine „fast unheimliche Konstanz". Insgesamt bewertete der GaultMillau 83 Chefs höher. 26 Patrons und Köche wurden herabgestuft.

Das «Les Trois Rois» in Basel ist eines der schönsten Hotels der Schweiz. Auch dank seiner erstklassigen Restaurants. Vor allem das Cheval Blanc ist mit seiner herausragenden Küchenbrigade und seinem perfekten Service ein Prunkstück. Der GaultMillau hat den Chef bereits 2011 zum «Koch des Jahres» gewählt. Jetzt folgte der 19. Punkt. Knogl steht damit auch für einen Trend: Auf die ganz grosse Küche trifft man vermehrt in grossen Hotels. Einzelkämpfer tun sich in dieser Liga und im heutigen wirtschaftlichen Umfeld zunehmend schwer.

Peter Knogl"Saucenkönig" Peter Knogl (Foto rechts) trifft in der kulinarischen Champions League auf Kollegen, die genauso hart arbeiten wie er. Hier ist die goldene Liste der besten Schweizer Chefs: Benoît Violier (Crissier VD), Bernard Ravet (Vufflens­le­Château VD), Philippe Chevrier (Satigny GE) und Didier de Courten (Sierre VS) in der Romandie, Andreas Caminada (Fürstenau) und André Jaeger (Schaffhausen) in der Deutschschweiz.

„Köchin des Jahres", eine Auszeichnung, die eher selten vergeben wird, wird Bernadette Lisibach von der Neuen Blumenau in Lömmenschwil vor den Toren St. Gallens. Die gebürtige Luzernerin kriegt zudem den 16. Punkt. Von ihren Vorgängerinnen stehen nur noch wenige am Herd: Vreni Giger (2003), Tanja Grandits (2006), Käthi Fässler (2009), Maryline Nozahic (2012).

Zwei der drei «Aufsteiger des Jahres» kochen an nobler Adresse: Salvatore Frequente ist neuer Executive Chef im «Eden Roc» in Ascona und sorgt vor allem im Vorzeigerestaurant La Brezza für sizilianischen Power. Das trägt ihm den 17. Punkt ein. Das gleiche Rating verdient sich Jérôme Manifacier im Genfer «Hôtel de la Paix». Der Schüler von Gérard Rabaey macht in seinem Restaurant Vertig'O einen grossen Job – mit inspirierter Leichtigkeit und einer Prise Humor. Uznach begrüsst einen hochbegabten Neuzuzüger: Christian Geisler hat bereits in Zermatt hoch gepunktet («Heimberg»), jetzt holt er sich im Kunsthof die Note 17 ab. Das wird auch seinen Geschäftspartner und Ausbildner Marcus G. Lindner (18 Punkte in The Alpina, Gstaad) freuen.

Zwei Nachwuchsköche zeichnete der GaultMillau besonders aus: Cornelius Speinle in Schlattingen TG (Dreizehn Sinne im Huus­wurz, 15 Punkte) und Mathieu Bruno in Le Boéchet JU (Paysan Horloger, 14 Punkte).

Das Park Hotel Vitznau am Vierwaldstättersee ist GaultMillaus «Hotel des Jahres». Ein großzügiges Haus mit zwei hochbegabten Köchen: Nenad Mlinarevic (17 Punkte) und Christian Nickel (16).

Der Bündner Stefan Trepp hat zwar keine Punkte, weil es in Thailand keinen Guide GaultMillau gibt. Aber: Er führt im Luxushotel Mandarin Oriental in Bangkok eine riesige 322­köpfige Brigade und ist auch Leibkoch Seiner Majestät, des Königs von Thailand. «Chef Stefan» (so nennen ihn die Thais respektvoll) ist «Star im Ausland».

GaultMillau Schweiz 2015: Alle Auszeichnungen

GaultMillau Schweiz 2015: Alle Regionen

Foto von Peter Knogl: © Schweizer Illustrierte

Best Of

Die besten Restaurants in Deutschland, in der Schweiz und in ÖsterreichDie besten Restaurants
Die besten Hotels der WeltDie besten Hotels
Die besten WeineDie besten Weine
Die besten LebensmittelDie besten Lebensmittel

Neuste Artikel


Top Kochen

Top Restaurants

Top Reise

Top Wein