Restaurants

GaultMillau Schweiz 2016: Neunzig Chefs hochgestuft

Die Flagge der SchweizDer Gault Millau Schweiz 2016 hat Nenad Mlinarevic, Küchenchef des Park Hotel Vitznau, zum „Koch des Jahres“ ernannt. Die Tester gaben ihm 18 Punkte. Mlinarevic habe nach langem Suchen seinen Stil gefunden. Keiner gehe mit regionalen Produkten raffinierter und harmonischer um als Mlinarevic. Hier alle Bewertungen des Gault Millau im Überblick:

Die Schweizer 19-Punkte-Chefs haben ihre Leistung gewohnt souverän bestätigt: Benoît Violier (Crissier VD), Bernard Ravet (Vufflens-le-Château VD), Philippe Chevrier (Satigny GE), Didier de Courten (Sierre VS), Andreas Caminada (Fürstenau GR) und Peter Knogl (Basel) führen die Pyramide an. Der Siebte im Bund, André Jaeger, hat sich mit einem großen Finale in den Ruhestand verabschiedet. Er ist GaultMillaus «Aussteiger des Jahres». Traurige Tage gab’s auch: Die früheren 19-Punkte-Chefs Roland Pierroz (Verbier) und Philippe Rochat (Crissier) sind dieses Jahr verstorben; sie waren beide leidenschaftliche Pioniere und fordernde Leistungsträger der Schweizer Kochszene.

Cerea, Roth, Ranza: Die Aufsteiger des Jahres

Die Aufsteiger des Jahres? In der Deutschschweiz geht der Titel an zwei fröhliche Fratelli: Enrico und Roberto Cerea, die beiden Dreisterne-Köche von "Da Vittorio" bei Bergamo, überwintern seit einigen Jahren im «Carlton» St. Moritz. Im Gegensatz zu vielen italienischen Stars verleugnen sie ihre Wurzeln nicht. Große italienische Küche, die dem Guide neu 18 Punkte wert sind. In der "Villa Principe Leopoldo" ob Lugano pflegt auch Dario Ranza seine italienischen Wurzeln. Selbst wenn sich in der «Villa» Hochzeiten und andere Events jagen – die Küche im Vorzeigerestaurant ist erstklassig. Dario Ranzas grenzenloser Einsatz und sein Können verdienen Respekt – und den 17. Punkt. Aufsteiger in der Romandie ist Michel Roth vom "President Wilson" in Genf. Ein Glücksfall für die Stadt: Eigentlich wollte Roth nur so lange am Lac Léman bleiben, bis der Umbau «seines» legendären Hotel Ritz in Paris abgeschlossen ist. Roth änderte seine Pläne, bleibt dem «President Wilson» treu. Im Restaurant "Bayview" kocht er neu für 18 Punkte. Note 18 – das gilt auch für einen zweiten großen Chef in der Romandie: Edgard Bovier vom "Lausanne Palace" legt mit seiner federleichten Mittelmeerküche einen Punkt zu.

Die Entdeckungen des Jahres? Natürlich Sven Wassmer im "7132 Hotel" in Vals. Seine Kunst war den Testern 17 Punkte wert. In der Romandie entdeckte der Guide Alain Montigny: Der Franzose (ein MOF, «un des meilleurs ouvriers de France») kocht im "Chalet RoyAlp Hôtel & Spa" in Villars-sur-Ollon VD für 15 Punkte.

Die 100 besten Schweizer Winzer

Von der Küche in den Keller: Eine GaultMillau-Jury bewertete die Arbeit der besten Schweizer Winzer und stellt die «Top 100» vor. Sechs Winzer werden als «Ikonen des Schweizer Weins» besonders geehrt: Daniel und Martha Gantenbein, Marie-Thérèse Chappaz, Feliciano Gialdi, Jacques Tatasciore, Jean-Pierre Pellegrin und Louis-Philippe Bovard. Die beste Schweizer Weinkarte legt Romaine Stoffel im «Kreuz» Emmen LU auf. Auch der «Sommelier des Jahres» ist eine Frau: Yvonne Stöckli wacht über den imposanten Keller des «Alpenblick» in Wilderswil. Ihr Mann Richard kocht seit Jahren für sichere 16 Punkte. Auf dem Wagen liegen 40 (!) verschiedene Schweizer Käse.

«Dolder Grand». Und das «Budersand» auf Sylt

Das «Dolder Grand» ob Zürich wurde als GaultMillaus «Hotel des Jahres» geehrt. Die imponierende Architektur, die jugendlich-professionelle Klasse der Mitarbeiter, die großartige Kunstsammlung im Haus, vor allem aber die herausragende Arbeit von Gourmet-Chef Heiko Nieder (18 Punkte) haben die Jury überzeugt. Überzeugend ist auch der Leistungsausweis von GaultMillaus «Star im Ausland». Der Luzerner Rolf E. Brönnimann hat in seinen langen «Dienstjahren» viele Hotels geführt und anspruchsvolle Projekte entwickelt. Das «Budersand», die Nummer 1 auf Sylt, ist gewissermaßen sein Meisterwerk. Mit Spa, Bibliothek, eigenem Golfplatz und erstklassiger (Gemüse-)Küche.

Der GaultMillau empfiehlt seinen Lesern und Usern dieses Jahr 845 Adressen. 73 Restaurants sind neu dazugekommen. 90 Chefs haben zugelegt, 40 wurden zurückgestuft. Über 1.000 Restaurantbesuche waren nötig, um für den Guide und die Gault-Millau-App (erscheint mit letzten Updates im Dezember) die richtige Auswahl zu treffen.

GaultMillau Schweiz 2016: Alle Bewertungen und Auszeichnungen in den Regionen

Best Of

Die besten Restaurants in Deutschland, in der Schweiz und in ÖsterreichDie besten Restaurants
Die besten Hotels der WeltDie besten Hotels
Die besten WeineDie besten Weine
Die besten LebensmittelDie besten Lebensmittel

Neuste Artikel


Top Kochen

Top Restaurants

Top Reise

Top Wein