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GaultMillau Schweiz 2019: Deutscher wird "Koch des Jahres"

Sternekoch Heiko NiederDer Deutsche Heiko Nieder, Chef im Dolder Grand in Zürich, ist vom GaultMillau Schweiz zum „Koch des Jahres 2019“ gewählt worden. Die Tester zücken die Höchstnote: 19 Punkte. Damit ist Nieder der siebte 19-Punkte-Chef der Schweiz: Nur Franck Giovannini (Crissier), Bernard Ravet (Vufflens-le-Château), Didier de Courten (Sierre), Philippe Chevrier (Satigny), Andreas Caminada (Fürstenau) und Peter Knogl (Basel) sind so hoch geratet.

Der GaultMillau scoutet die großen Talente nicht nur in Luxusrestaurants, sondern auch in Cafés. Zum Beispiel im Café Suisse in Bex. Dort kocht die 29-jährige Marie Robert (Foto rechts) in einem bescheidenen, einfachen Lokal. Ihre Gerichte sind „stilsicher, ausgefeilt, manchmal poetisch, oft spektakulär“. Die fröhliche Madame Marie macht einen Riesenschritt auf 16 Punkte und ist GaultMillaus „Köchin des Jahres 2019“.

Zwei „Aufsteiger des Jahres“ stehen in der Ostschweiz am Herd. Sebastian Zier und Moses Ceylan begeistern im Einstein in St. Gallen und Walter Klose im Gupf in Rehetobel. Rating für beide Küchenteams: 18 Punkte! Die kriegt auch Mattias Roock im Castello del Sole. Er verwaltet das Erbe seines berühmten Vorgängers Othmar Schlegel. Der quirlige Teamplayer ist GaultMillaus „Aufsteiger des Jahres im Tessin“.

Spitzenköchin Marie RobertIm Restaurant Sommet in Gstaad macht der stille Martin Göschel einen ausgezeichneten Job. Er kocht aufwendig, detailbesessen, pinzettengenau. Göschel hatte schon mal 18 Punkte: vor Jahren im „Paradies“ in Ftan. Einer der besten 18-Punkte-Chefs im Land geht in Rente: Hans-Peter Hussong ist „Aussteiger des Jahres“.

2019 ist beim GauiltMillau Schweiz das Jahr der Entdeckungen! In Basel empfiehlt der Restaurantführer Pascal Steffen im Restaurant Roots. Spezialgebiet: einfallsreiche Gemüseküche! Jeroen Achtien wiederum war die Nummer 2 bei Dreisternekoch Jonnie Boer in Holland und ist jetzt erstmals selber der Boss. Im Sommer im Vitznauerhof am Vierwaldstättersee und im Winter im Restaurant Sens 1605 in Davos. Caminada-Schüler Marco Campanella kocht im La Brezza im Eden Roc Hotel in Ascona. Auf verblüffendem Niveau! Alle drei jungen Chefs starten ihre GaultMillau-Karriere mit 16 Punkten.

Nur wenige Frauen setzen sich in der Top-Gastronomie durch. Aber die wenigen, die sich durchbeißen, sind spitze; Tanja Grandits („Stucki“, Basel) führt die Liste der Lady-Chefs mit 18 Punkten an. Neuester Trend: Frauen setzen sich als Sommelière durch, auch in Spitzenrestaurants. Andreas Caminada hat auf Schloss Schauenstein den Kellerschlüssel Anna Junge übergeben. Ein „Sommelier des Jahres 2019“ mit Leidenschaft und beeindruckendem Wissen.

Zu den besten Patissiers zählt 2019 Sébastien Quazzola vom Le Richemond in Genf. „Schweizer Star im Ausland“ ist Cornelius Speinle. Er führt das Gourmetrestaurant in Hamburgs neuer Hotel-Ikone „The Fontenay“. GaultMillaus „Hotel des Jahres 2019 wurde das Bürgenstock Resort Lake Lucerne, ein Hotel von Weltklasse. Küchendirektor Mike Wehrle brachte gleich vier Restaurants in den Guide und legt mit 58 (!) GaultMillau-Punkten los.

Fotos: GaultMillau Schweiz

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