Wein

'Drei Gläser' für die besten Weine Italiens

Die Drei-Gläser-Prämierung des „Vini d’Italia“ ist weltweit die wichtigste Auszeichnung für italienische Weine. In der aktuellen Ausgabe des Weinführers, der von Gambero Rosso und Slow Food Editore herausgegeben wird, erhalten 339 Weine den begehrten Preis. Wie im vergangenen Jahr hat auch diesmal das Piemont die Nase vorne: Mit 71 Weinen in der höchsten Kategorie ist diese Region führend (Vorjahr 61). Der Vorjahressieger Toskana muss dagegen deutliche Verluste hinnehmen: In der aktuellen Wertung kommt die Region nur noch auf 49 Qualitätsweine. Im Vorjahr waren es noch 61.

Die weitere Verteilung: Friaul/Julisch und Venetien je 31, Südtirol 26, Sizilien 17, Kampanien 16, Lombardei und Marken je 15, Abruzzen und Sardinien je 12, Emilia Romagna 9, Umbrien 8, Trentino und Apulien 7, Aostatal 4, Basilikata 3, Ligurien, Kalabrien und Latium je 2, und das Schlusslicht ist Molise mit 1 Auszeichnung.

Barbaresco Asili

  
Wie jedes Jahr wurden auch diesmal Spezialpreise für einzelne Produkte vergeben. Zum besten italienischen Rotwein 2009 wurde der Barbaresco Asili Ris. 2004 von Bruno Giacosa aus Neive gekürt. Er hat ein “blumiges Bukett, süße Tannine, eine herrliche Dichte und einen endlosen Nachhall”.
 
 

Chardonnay Cuvée Bois   

 
Den besten Weißwein Italiens produziert Costantino Charrère von der Kellerei Les Cretes in Aymavilles im Aostatal: den Valle d’Aosta Chardonnay Cuvée Bois 2006. Die Verkoster rühmen sein „elegantes und packendes Bukett von Zitrusfrüchten, Butter und Vanille. Verlockend auch sein warmer, durch Säure und Mineralik aufgeheiterter Geschmack“. 
 
 
 

 Metodo Classico Hausmannhof 

Zum besten Schaumwein Italiens wählte der Vini d’Italia den Alto Adige Metodo Classico Hausmannhof Ris 1997. Damit sicherte sich zum ersten Mal ein Schaumwein aus Südtirol die begehrte Auszeichnung. Der Hausmannhof wird von Alois Ochsenreiter vom Gut Haderburg hergestellt. Der Jahrgangsekt muss zehn Jahre auf der Hefe liegen bevor er degorgiert wird.
 

Moscato Passito

 
 
„Kandierte Aprikosen, getrocknete Feigen und aromatische Kräuter“ schmecken die Verkoster beim Moscato Passito 2007. Und rühmen seinen “frischen, ungeheuer nachhaltigen Abgang”. Der Tropfen aus Saracena in Kalabrien wird von Luigi Viola gekeltert. Er wurde zum besten Dessertwein Italiens gewählt.   
 
 
 
 
Weitere Spezialpreise erhielten 2009  der COF Friulano 2007 („Preisknüller“) von Giordano Sirch aus Cividale del Friuli. Die Kellerei Rocca del Principe  aus Lapio wurde zum „Senkrechtstarter des Jahres“ gewählt. Marinella Camerani zur besten Winzerin und Celestino Lucin zum besten Önologen. Salvo Foti erhielt den Preis für nachhaltigen Weinbau. 
 
Die Fattoria di Felsina aus Castelnuovo Berardenga, unweit von Siena, wurde zur besten Kellerei des Jahres gewählt. Die Toskaner, die 350.000 Flaschen im Jahr  produzieren, keltern zwei herausragende Drei-Gläser-Weine: den Chianti Classico Rancia Ris 2005 und den Fontalloro 2005.

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