Kochen

Christoph Zangerl: Die perfekte Weihnachtsgans

christoph zangerlGänsebraten zu Weihnachten. Klassischer geht es kaum. Die Gans ist zweifellos das populärste Weihnachtessen in Europa. Angeblich soll die englische Königin Elizabeth I. dafür verantwortlich sein. "The Virgin Queen" aß im Jahre 1588 zu Weihnachten Gänsebraten als die Nachricht eintraf, dass die spanische Armada vernichtend geschlagen wurde. Aus Freude über diesen wichtigen Sieg soll sie daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt haben. Christoph Zangerl, der für das Interalpen-Hotel Tyrol 17 Punkte erkocht hat, zeigt in GOURMET GLOBE, wie der perfekte Gänsebraten gelingt.

Vorbereitung

Kaufen sie die Gans frisch. Nehmen sie auf keinen Fall Tiefkühlware. Waschen sie die Gans, entfernen sie das Gänseklein und die restlichen Federkiele.

Schneiden sie die Flügel am ersten Glied ab und entfernen sie das an der Bauchhaut haftende Fett. Geben sie beides – zusammen  mit Hals und Herz - in eine Bratenform, verschließen sie die Form mit einem Deckel und braten sie das Ganze mit Wasser kurz an.

Waschen sie die Gans unter fließendem Wasser, geben sie Salz und Pfeffer in der Bauchhöhle und würzen sie sie auf der Haut.

gaensebratenZubereitung

Entkernen sie für die Füllung die Äpfel und schneiden sie sie – wie die Zwiebeln in Würfel. Geben sie die Maroni dazu und würzen sie mit Majoran, Beifuß (das Kraut dient der Fettverträglichkeit), Salz und Pfeffer.

Mischen sie die Füllung ab und geben sie sie in die Bauchhöhle der Gans. Nähen sie den Zugang mit Brediernadel und Garn zu.

Geben sie die Gans auf der Brustseite in den Bräter. Tipp: Untergießen sie sie mit Wasser – etwa drei bis vier Zentimeter - damit die Gans schön saftig bleibt.

Verschließen sie den Bräter mit einem Deckel, so entwickelt sich nicht zu viel Hitze und die Gans wird nicht trocken. Schieben sie den Bräter in den vorgewärmten Ofen (200 Grad).  Gans etwa 2 Stunden garen.

Wenden sie die Gans alle ½ Stunde und übergießen sie sie mit dem Saft. Tipp: Benutzen  sie ein Sieb, so hat man keine Bratenrückstände auf der Gänsehaut.

Prüfen sie nach etwa zwei Stunden, ob die Gans bereits weich ist. Wenn sie die Keule mit einer Gabel ganz leicht durchstechen können, reduzieren sie die Ofentemperatur auf 180 Grad und lassen sie Gans kross werden.

Die Füllung aus der Gans nehmen und in einem kleinen Topf kurz anrösten. Flügelknochen und Gänseklein dazugeben und mit Rotwein ablöschen, mit Wasser oder Gänsefond aufgießen, köcheln lassen und schließlich durch ein feines Sieb passieren. Tipp: Schmecken sie  mit etwas Honig ab und montieren sie mit kalter Butter auf. Wenn nötig mit etwas Maisstärke eindicken.

Gans tranchieren und mit klassischen Beilagen anrichten.

Hier mein Gänsebraten-Rezept mit allen Zutaten

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