Kochen

Die besten Steaks der Welt

4. Chianina (Italien)

Die Razza Chianina gehört zu den äl­testen Rinderassen der Welt. Die kräfti­gen Tiere wurden bereits von den Etrus­kern und den Römern gezüchtet und als Zugtiere einge­setzt. Mitunter dienten sie auch als Mo­dell für die Bildhauer im an­tiken Rom. Das porzellan-weiße chia­nina, das aus dem gleichnamigen Tal in der Toscana in der Nähe von Arezzo stammt,  hat kurze Hör­ner, kurze Fell­haare und gilt als größtes Rind der Welt. Die Stiere können bis zu 1.500 Kilo­gramm schwer werden. Das weist bistecccaeinen hohen Protein- und gleichzeitig einen geringen Cholesteringehalt auf.

Das berühmteste Steak, das aus dem Chi­anina-Rind ge­wonnen wird, ist das bistecca alla fioren­tina. Ein Klassiker der italieni­schen Küche! Das florentinische Beefsteak be­steht aus Filet und Lende, ver­bun­den mit ei­nem Kno­chen, der die Form eines T bildet. Dieses T-Bone-Steak ist bis zu 800 Gramm schwer und nicht di­cker als zwei Finger breit. Zube­reitet wird es auf ei­nem Holzkoh­lengrill und nur mit Salz und frisch gemahle­nen Pfeffer gewürzt. Manche Fein­schmecker tröpfeln noch ein we­nig Olivenöl darüber.

Das echte bistecca alla fiorentina besteht immer aus dem Fleisch eines Chianina-Rindes. Aber geben sie sich keinen Illusionen hin! In der Regel legt man dem Gast in Italien alles Mög­liche auf den Teller – nur kein Chianina. Denn Chianina ist selten und teuer. Will man auf der sicheren Seite sein, so achte man auf das Etikett ‚amici della chianina’. Restau­rants mit dieser Auszeichnung am Eingang servieren Fleisch vom Chia­nina-Rind.

5. Simmentaler (Schweiz)

Alain Ducasse, mit 13 Michelin-Sternen der höchstdekorierte Koch der Welt, schwört auf Simmentaler Rind­fleisch aus der Normandie. Auf den Speisekarten seiner Re­staurants in Paris, Monte Carlo und New York findet man vor­wiegend Steaks der braun-beige gefleckten Rinder, die ur­sprünglich aus dem Berner Oberland stammen. Heute werden sie auf allen fünf Kontinenten ge­züchtet. Ihr Fleisch ist schön marmoriert, von feinen Fasern durchzogen und schmeckt leicht nussig.

6. Charolais (Frankreich)

Andere französischen Köche schwören auf das Fleisch der weißen Charolais-Rinder. Diese robuste Rasse wird in Frankreich fast ausschließlich auf „Fleischleistung“ gezüchtet. Die Tiere lassen sich ungewöhnlich schnell mästen, bilden starke Muskeln an Schulter, Rücken, Lende und Keule aus und haben eine geringe Neigung zur Fettbildung. Die Steaks aus dem Charolais haben deshalb eine dichte Konsistenz, sind fettarm und nur leicht marmoriert.

Quelle: 'Die Gourmet-Bibel' (Mosaik-Verlag). Das Buch berichtet auf 350 Seiten über die besten Lebensmittel der Welt.

Kommentare  

0 #3 Silke Effing 2016-04-25 07:32
Ich möchte Klaus Gasteiger an dieser Stelle noch einmal wiederholen. Deutschen und holländischen Rindermästern zu unterstellen, Tiermehl an ihre Tiere zu verfüttern ist schlicht weg falsch. Da Sie Ihre Seite ja immer noch mit aktuellen Artikeln pflegen und sicher auch seriös erscheinen möchten, bitte auch ich Sie an dieser Stelle, Ihre falsche Darlegung der Tatsachen zu korrigieren.
Mit freundlichen Grüssen.
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-15 #2 Hi, ich bin Sabrina 2016-04-13 12:20
Ich hasse Fleisch !
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-3 #1 Klaus Gasteiger 2013-10-15 09:20
Deutschen und holländischen Rindermästern zu unterstellen, sie verwenden Tiermehl ist einfach falsch.
Bitte um Korrektur
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